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KM mit dem Auto (in 3 Tagen):
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515 KM
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Benzin Kosten (für 3 Tage):
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466 NOK
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57,81 Euro
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Lysefjord Hütte (3 Tage):
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1.050 NOK
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130,26 Euro
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Fähre Nesvik - Hjelmeland:
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58 NOK
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7,20 Euro
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Fähre Os - Lauvvik und zurück:
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116 NOK
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14,39 Euro
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arkplatz am Preikestolen:
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50 NOK
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6,20 Euro
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STRECKE:
Edland - Røldal - Suldalsosen - Sand - Nesvik - Hjelmeland - Tau - Jørpeland - Levik
Ziegen haben wir auf Norwegens Starßen ja einige gesehen, aber Verkehrsschilder
die darauf hinwiesen gab es kein einziges, dafür jede Menge Schilder
"Achtung Elche". Elch allerdings haben wir nicht einen
einzigen zu Gesicht bekommen.
Da Ziegen auch in Norwegen warme und trockene Liegeplätze bevorzugen, findet
man sie des öfteren mitten auf asphaltierten Straßen; ruhig, glücklich und
sehr anhänglich. Kurios die Durchfahrt durch die Herde.
25.08.2001
Fähre Oanes-Lauvvik (Hin und zurück): 116 NOK (14,39 €)
Der Tag beginnt ruhig aber regnerisch. Wir wollten zwar auf den Preikestolen,
haben dann aber entschieden, den Ausflug auf morgen zu verschieben.
Also sind wir zum Kulturhused nach Landa gefahren, um das Kulturhused mit den Ausgrabungen
und Rekonstruktionen von Funden aus der Ära zwischen 1500 v.Ch. und 600 n.Ch. zu
besichtigen. Dieses wunderschöne "Live"-Museum war nämlich nur ein paar Kilometer
von unserer Hytte entfernt. In dieser Gegend wurde erst vor Kurzem die Existenz
eines Wikingerdorfes entdeckt, ähnlich dem in Borg auf den Lofoten. Hier arbeiten
Universitätsstudenten an der Rekonstruktion von 14 Häusern aus der Bronze- und Eisenzeit,
sowie aus der vorrömischen Epoche. Einige dieser Gebäude sind bereits fertiggestellt und
lassen uns, mit dem Garten davor und dem lodernden Feuer im Kochgraben, heute schon
erahnen, wie sich das Leben damals abgespielt hat: hart aber unverfälscht - es hätte
uns gefallen! Renato und ich haben die Gemeinde Landa angeschrieben, um auch etwas
zu der guten Arbeit der Studenten beizutragen: wir könnten alle Beschreibungen
und Schriften kostenlos ins Deutsche und Italienische übersetzen. Wir warten auf
Antwort.
Besuch Stavangers, der wirtschaftlich durch das Erdöl stark gewordenen Stadt,
strotzend mit modernen Gebäuden und Infrastrukturen, die uns kaum interessierten.
Nett war allerdings die Altstadt
(Gamle Stavanger) mit ihren 150 weissen Holzhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert
und den kuriosen Schildern. Schade da&szli; es regnete.
Wir fahren zurück mit der Fähre Lauvik-Oanes in unsere schönen Hytte zu
einem prima Abendmahl.
26.08.2001
Parkplatz am Preikestolen: 50 NOK (6,20 €)
Auch das schlechte Wetter konnte uns die Laune nicht vermiesen, da wir endlich zum Preikestolen aufbrechen, dem berühmtesten Aussichtspunkt ganz Skandinaviens. Wir starten zu Fuß von der Preikestolenhytta, ausgerüstet mit Wanderschuhen und Regenkleidung, die leider nötig wurde. Der Weg erwies sich als angenehm und gut beschildert (T). Wir trotteten inmitten einer lange Prozession von norwegischen Jugenlichen, die uns aber bald überholten und wir uns so schnell am Ende der Kolonne wiederfanden. Es freute uns zu sehen, daß Jugendliche sich so sehr an Natur und Bergen erfreuten und teilten mit ihnen, wenn nicht die schnelle Gangart, so doch die freudige Erwartung zum Ziel zu gelangen - Der Preikestolen (Predigerstuhl) gilt ja zu Recht als Sinnbild der atemberaubenden Aussichtspunkte Norwegens. Nach zwei Stunden und 600 Metern Höhenunterschied erreichen wir durchnässt aber überglücklich das nebel-verhangene Ziel. Wir konnten kaum etwas erkennen und das schlechte Wetter raubte uns den elektrisierenden Ausblick auf den Lysefjord. Trotz des Wetters vermag dieses herrliche Land zu bezaubern und wir waren, wie Alle, überwätigt von diesem berauschendem Gefühl.